Faszientherapie nach den myofascialen osteopathischen Techniken

Faszien ist ein Sammelbegriff für Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln und die Umhüllungen der Muskeln. Auch Gefäße und Organe sind mit den bindegewebigen Faszien umgeben, sie umhüllen sogar jede Muskelzelle mit einem mikroskopisch feinen Netz.

Bei der Entstehung von Schmerzen wird ihre Bedeutung inzwischen immer größer. Das flexible von Blutgefäßen und Nerven (Schmerzfasern) durchzogene Gewebe wird mitunter auch als „Sinnesorgan der Körperwahrnehmung“ bezeichnet. Faszien können verkleben, überdehnen, sich verdrehen, falten oder auch kontrahieren.

Mit Hilfe der Anamnese, der Körpersprache des Patienten und einer genauen Schmerzbeschreibung wird die Art der Veränderung diagnostiziert und daraufhin direkt und effektiv behandelt und korrigiert.
Das Faszientherapie-Konzept lässt sich sehr wirkungsvoll mit der Osteopathie verbinden.

„Find it, fix it, leave it alone“  - Finde es, behebe es, lass es ruhen

Zitat von A. Taylor Still (1828 – 1917) amerikanischer Mediziner und Begründer der Osteopathie